2019 jährt sich der Geburtstag von Gottfried Keller zum 200. Mal. Das im Folgenden beschriebene Projekt ist eine Reaktion der Gegenwartskunst auf dieses Ereignis. Mit einer Prise Humor sprach Gottfried Keller oft von seinem «grünen Henry» und meinte damit den epochalen Künstlerroman «Der grüne Heinrich», dessen Protagonist autobiografische Züge des Dichters trägt. «Der grüne Henry» steht denn auch im Zentrum eines Projekts, das sich als Kunstparcours durch Zürich versteht.

Die sechs bekannten Kunstschaffenden Judith Albert, Isabelle Krieg, Ursula Palla, Rémy Markowitsch, Yves Netzhammer und Mario Sala antworten mit ihren Arbeiten auf verschiedene Stationen, die alle eine spezielle Bedeutung in Gottfried Kellers Leben und Werk haben.